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Wittower Fähre Rügen

Seit Jahrzehnten verkehrt die Wittower Fähre zwischen dem Kernland Rügens und der Halbinsel Wittow. Die Anlegestelle entstand da, wo eine Landzunge spitzförmig in den Rassower Strom mündet, der an dieser Stelle 350 m breit ist. Er trennt Wieker vom Breetzer Bodden. Der Rassower Strom gehört mit zu den meistbefahrenen Wasserwegen Rügens. Die Anlegestelle Wittower Fähre ist ein Ortsteil von Wiek. Gegenüber legt die Fähre nahe Vaschwitz ab. Die Fährverbindung kann von Fußgängern und PKWs über das ganze Jahr genutzt werden.

Zur Geschichte der Wittower Fähre

Ein Rückblick in die Geschichte dieser Fährverbindung führt ins Mittelalter, als bereits Boote in beide Richtungen übersetzten. Bedeutend für eine Anbindung Altenkirchens an Bergen war das Jahr 1896. Die Schmalspurbahn über Trent - Wittow Fähre und Wiek wurde eröffnet. Fortan entwickelte sich ein regelmäßiger Fährverkehr. Zwei Fährschiffe, die „Bergen“ und die „Wittow“, waren im Einsatz und beförderten drei Wagons oder eine Dampflok. Meistens Güterwagen. Passagiere mussten umsteigen.

Von 1968 bis 1970 wurde das Streckennetz nach Altenkirchen stillgelegt. Die Anlegestellen übernahm die „Weiße Flotte“.

1996 stellte man eine neue „Wittow“ in den Dienst. Die Fähranleger wurden modernisiert und verbreitert.

Die alten Fähranleger stehen unter Denkmalschutz.


Beitrag: Brigitte Hildisch Rövershagen

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